Stiftung Historische Kommission für die Rheinlande 1789-1815 Fondation Commission Historique des Régions Rhénanes 1789-1815
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Ausstellung zum 225ten Jahrestag der "Expedition Custine - das Rheinland-Pfalz, Hessen und die gescheiterte Freiheit 1792/93" Schirmherrschaft: Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident aD AKTUELLER AUSSTELLUNGSORT: bis zum 4. Januar 2019 im Rathaus Wölfersheim/Wetterau Seit 25.09.2017 bereits an weiteren acht Orten gezeigt worden - Mainz - Hessisches Staatsarchiv Darmstadt - Naturpark-Taunus-Haus Oberursel etc. Aktueller Flyer zur Ausstellung
17.08.-21.10.2018 Gernsheim, Schöffermuseum Darmstädter Echo, xx.09.2018 "Goethe hielt 1792 einen Freiheitsbaum mit Jakobinermütze an der Grenze zwischen dem Herzogtum Luxemburg und der Französischen Republik in einem Aquarell fest: „Vorübergehende, dieses Land ist frei“. Und dennoch: Die Revolutionäre in Lumpen, wie Scheibe beschreibt, meist Deutsch sprechende Lothringer und Elsässer, „haben auch im Namen von Freiheit und Gleichheit geplündert“. Den Ideen der Frühdemokraten hatte sich auch der Gernsheimer Friedrich Lehne verschrieben. In der Ausstellung ist seine Unterschrift auf der Proklamation der fränkischen National-Kommissarien vom „18ten Hornung 1793 im zweyten Jahre des fränkischen Freystaates“ zu sehen. Die damit angekündigten Volkswahlen aber ließen (...) den Menschen keine Wahl: „Nehmt diese französische Konstitution!“ Das neue System sei durch die ausgeübte Gewalt konterkariert worden: „Es war ein de-facto-Terrorsystem.“
15.01.-10.03.2018 Limburg/Lahn Landratsamt/Kreissparkasse Nassauische Neue Presse, 09.02. "eine vielbeachtete Präsen-tation (...) Doch Custines herrisches Auftreten und die Plünderung der Gemeindekassen mach-ten ihm keine Freunde, so daß er und seine Leute bald als "Freiheits-schwindler bezeichnet wurden. (...) Seine An-hänger, die mit Zwangs-maßnahmen, Gewalt und Geiselnahmen die Men-schen zu den Wahlen der Mainzer Republik ge-drängt hatten, wurden später mit langen Gefängnisstrafen belegt."
Mainz-Kostheim, Museum, 24.05.-30.06.2018 AKK, 5. Juni 2018: (eine) großartige Ausstellung... (der Kurator) schilderte auf höchst kurzweilige und unterhaltsame Art und Weise in seinem Einführungsvortrag die historischen Hintergründe der „Expedition Custine“, die kurze Zeit der „Mainzer Republik“ und die Folgen für die Bevölkerung.
03.07.-31.07.2018 Königstein/Ts., Rathaus (mit Kolloquium) Frankfurter Rund-schau, 06.07.2018 (...) die Ausstellung beleuchtet die Mainzer Republik und ihre Protago-nisten recht kritisch. Zwar hätten sie der Bevölkerung erstmals ein politisches Gegen-modell zum gewohn-ten monarchisch-absolutistischen System präsentiert. Das sei allerdings mit Gewalt und Ein-schüchterung einhergegangen. So hätten die Deputierten nach der Wahl beschlossen, alle Nichtwähler zu de-portieren, darunter auch die Juden. Allerdings konnte sich die Mainzer Republik nicht lange halten. 18.03.-18.05.2018 HAUPTAUSSTELLUNG Haus der Geschichte, Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Staatsarchiv und dem Stadtarchiv Darmstadt mit Unterstützung des Landesmuseums Mainz, des Historischen Museums Frankfurt und des Weltkulturenmuseums Frankfurt Archiv
22.10.-02.11.2017 - Oberursel - Naturpark Taunus-Haus bei den Custine Schanzen FAZ, 23.10. "Französische Revolution scheiterte im Taunus (...) Die von den französi-schen Truppen in einem Karree zur Abwehr der preußischen Erdwälle seien jedoch ein eher kläglicher Versuch des insgesamt 19.000 Mann starken Heeres gewesen, die feindlichen Kämpfer abzuwehren. Die Preußen schlichen sich über Waldwege um die feindlichen Stellungen herum und schlugen zu."
25.09.-18.10.2017 - Mainz, Stadtbibliothek - Custine im "Zentralort des Deutschen Reiches" Allgemeine Zeitung Mainz, 27.09. "Verhängnisvolle Expedition: Ausstellung in der Mainzer Stadtbibliothek würdigt ersten demokratischen Gehversuch auf deutschem Boden 1792/93" (...) eine historisch bedeutende Ausstellung (...) Auch "Dachbodenfunde, Münzen in originalen Sparschweinen, ein altes hölzernes Stadtschild mit der Aufschrift "Mayence Ville Républicaine" mit Einritzungen, auf denen der Tod der Tyrannen gefordert wird. Zwei Einschußlöcher sind ebenfals eindeutig zu erkennen. (...) Leihgaben kommen (...) aus dem Landesmuseum und dem Historischen Museum Frankfurt."
03.-12.11.2017 Museum Schloßborn Taunus-Zeitung, 09.11. „Eine der wildesten Epochen, die die Menschen im Taunus je zu durchleben hatten. (...) Eben noch glattrasierter Graf von Metz, erkannte der feine Herr (Custine) schnell, woher der Wind in Frankreich nach dem Sturm der Bastille wehen würde. Statt es anderen Blaublütern gleich zu tun und sich über den Rhein nach Mainz oder Frankfurt abzusetzen, blieb Custine, ließ sich einen bürgerlichen Bart wachsen (oder klebte ihn sich an) und setzte sich an die Spitze einer eilends ausgehobenen Revolu-tionsarmee.“ (Taunus-Zeitung 9. Nov. 2017)
Die Mainzer Jakobiner auf der Festung Königstein 1793-1795 Förderbescheid für Masterarbeit 2017