für die Rheinlande 1789-1815

 

 
 
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Das ist die "HiKo"
 

Archives nationales, Paris (Aufnahme 2007) mit Band 1 der Ermittlungsakten aus dem Schinderhannes-Prozeß 1802/03

 

Hintergrund

Der Großteil des handschriftlichen Quellenmaterials zu den Geschehnissen am Rhein in den Jahren 1792-1815, vor allem aber die Akten aus französischen Beständen, sind weitgehend ungelesen. Hinzu kommt das wissenschaftliche französischsprachige Literatur aufgrund der politischen Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Frankreich seit dem Fall Napoleons und bis weit hinein ins 20. Jahrhundert hinein keine genügende Rezeption in Deutschland erfahren hat. Hier bietet sich noch ein breites Forschungsfeld dar.

 

Quellenforschung

 

Paris, März 2016: Fortsetzung der Digitalisierung der Akten aus dem Feldzug 1796 (Juli - September) - Rückzug der französischen Truppen über Frankfurt, Wetterau und Taunus. Sprengung der Festung Königstein

Digitalisierung ausgewählter Urteile der Militärstrafgerichtsbarkeit von Mainz, Koblenz und Köln 1796-1803

Paris, Dezember 2015: Digitalisierung der handschriftlichen Dekadenberichte (Zehntagesberichte) des Oberbefehlshaber der Sambre- und Maas-Armee, General Jourdan, Juni 1796 - Beginn des französischen Feldzuges in Rheinhessen/ Nordpfalz/ Westerwald/ Taunus

Der dritte französische Feldzug am mittleren Rhein nach 1792/93 und 1794/95 führte zu Verwüstungen weiter Landstriche an der Lahn und erstmals zur Bombardierung von Frankfurt, die die vollständige Zerstörung der Judengasse zur Folge hatte - mit weitreichenden Folgen für die dortige Bevölkerung und zum erheblichen Vorteil für das französische Militär, da durch den Beschuß alle Schuldscheine verbrannten.